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1485 DVD: Planungsatlas für den Hochbau € 0,00
Entwurf - Konstruktion - Ausschreibung
Herausgeber: BetonMarketing Deutschland
 
Der aktualisierte, digitale Planungsatlas für den Hochbau baut inhaltlich auf dem bekannten Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau auf. Dieser stellte bislang Informationen für die detaillierte Berechnung von Wärmebrücken zur Verfügung und beinhaltete darüber hinaus eine Sammlung bauphysikalisch und konstruktiv optimierter Detailausbildungen und Konstruktionsvorschläge für den Hochbau. Mit der Erweiterung, die im Internet fortlaufend aktualisiert wird, stehen in Zukunft neben den kostenlosen Konstruktionsbeschreibungen auch CAD-Details, Isothermendarstellungen, thermische Daten und Ausschreibungstexte sowie Planungstools zur Verfügung, die weitere Aspekte der Bauphysik berücksichtigen. Insgesamt wurde der Umfang um mehr als 100 Details erweitert, so dass derzeit über 500 Details und zirka 40.000 Variationen zur Berechnung von Wärmebrücken zur Verfügung stehen. Zudem verfügt das Tool über eine neuartige 3D-Navigation und eine optimierte Such- und Blätterfunktion durch die einzelnen Details. Der Planer kann somit eine durchgängige, energetische Bewertung und Optimierung eines Gebäudes vom Keller bis zum Dach im Hinblick auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) vornehmen. Im Zuge des von der Arbeitsgruppe Baukonstruktionen und Bauphysik der Ruhr-Universität Bochum (geleitet von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang M. Willems und unter Mitarbeit von Dipl.-Ing. Georg Hellinger und Dr.-Ing. Kai Schild) geführten Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau“ ist in Zusammenarbeit mit der deutschen Zement- und Betonindustrie eine beispiellose Zusammenstellung aller für das Bauen mit Beton relevanten Wärmebrückenanschlüsse entstanden. Seit dem Jahr 2007 wird das Projekt hochschulseitig in gleicher personeller Besetzung von der Technischen Universität Dortmund fortgeführt. Neben der Bereitstellung einer wertvollen Planungshilfe für Architekten und Ingenieure zeigt die Untersuchung, dass die Forderung nach Wärmebrückenminimierung – also die Reduzierung zusätzlicher Wärmeverluste an geometrischen oder materialbedingten thermischen Schwachstellen – durch den Werkstoff Beton erfüllt werden kann.

 
  Erschienen: 01/2010
Autor: Willems / Hellinger / Schild
Format: DVD
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